Wir untersuchen Photovoltaikanlagen mit radiometrischer Wärmebildtechnik und hochauflösenden Sichtbildern, vom Hausdach über das Gewerbedach bis zum Solarpark. Unter geeigneten Messbedingungen lassen sich Hotspots und auffällige Temperaturmuster an Zellen, Modulen oder Strings erkennen. Die Aufnahmen helfen, mögliche Fehlerbereiche einzugrenzen und weitere Prüfungen gezielt vorzubereiten.

radiometrisch, mit RTK verortet
abhängig von Anlage und Wartungskonzept
mit Bild, Zuordnung und Einschätzung des Prüfbedarfs
Bei einer PV-Inspektion per Drohne überfliegen wir die Anlage mit einer radiometrischen Wärmebildkamera und einer 4K-Kamera. Unter geeigneten Messbedingungen zeigen sich Hotspots und auffällige Temperaturmuster an Zellen, Modulen oder Strings. Sie erhalten eine Dokumentation mit Bild, Zuordnung zur Anlage und Einschätzung des weiteren Prüfbedarfs. Nicht jeder Defekt ist im Wärmebild sichtbar, Zell- und Mikrorisse etwa erfordern ergänzende Verfahren wie die Elektrolumineszenzprüfung.
Die Wärmebildkamera liefert einen Temperaturwert je Pixel. Auffällige Bereiche werden damit messbar, ein Befund ist aber zunächst ein Hinweis: Ob ein Defekt vorliegt und welche Ursache er hat, klärt bei Bedarf eine weitere Prüfung.
Einzelne Zellen oder Bereiche, die deutlich wärmer sind als ihre Umgebung. Sie können auf Defekte, Verschattung oder Verschmutzung hinweisen und Ertrag kosten.
Fällt eine Diode aus, arbeitet ein Teil des Moduls nicht mehr mit. Im Wärmebild zeigt sich das häufig als typisches Muster.
Zell- und Mikrorisse lassen sich im Wärmebild nicht zuverlässig vollständig erkennen. Bei Verdacht empfehlen wir ergänzende Verfahren wie elektrische Messungen oder eine Elektrolumineszenzprüfung (IEA PVPS, Review IR und EL).
Modulreihen, die keinen oder zu wenig Strom liefern, zeigen im Wärmebild oft ein auffälliges Muster über die ganze Reihe.
Die 4K-Aufnahmen zeigen Verschmutzung, Bewuchs und Verschattung, die den Ertrag der Anlage zusätzlich drücken.
Nach Hagel oder Sturm hilft die Prüfung, mögliche Schäden einzugrenzen. Die Dokumentation kann Gespräche mit Versicherung oder Installateur unterstützen, ersetzt aber keine Begutachtung.
Diese Zeichnung zeigt beispielhaft eine auffällige Temperaturverteilung auf einem Solarmodul. Im Bericht halten wir fest, wo die Stelle liegt, was auf der Aufnahme zu sehen ist und was genauer geprüft werden sollte. Das Wärmebild allein erklärt noch nicht die Ursache.

Die Befliegung eines Einfamilienhauses dauert meist 30 bis 60 Minuten, größere Dächer und Freiflächen entsprechend länger. Die Anlage muss dabei in Betrieb sein und Strom erzeugen, denn die meisten thermischen Auffälligkeiten zeigen sich nur unter Last.

Die Prüfung zeigt, wo die Anlage auffällige Bereiche hat. So lassen sich Wartung und Reparatur gezielt dort ansetzen.
Bild, Zuordnung zur Anlage und Einschätzung je Befund ergeben eine nachvollziehbare Dokumentation für Wartung und Gespräche mit Installateur oder Versicherung. Eine Zusage zur Anerkennung von Ansprüchen ist damit nicht verbunden.
Hotspots und auffällige Dioden lassen sich früh erkennen und gezielt prüfen, bevor daraus größere Schäden entstehen können.
Die Anlage muss sich im geeigneten Betriebszustand befinden, also Strom erzeugen. Außerdem braucht es ausreichend hohe und möglichst stabile Sonneneinstrahlung sowie geeignete Wind- und Wetterbedingungen. Fachliche Leitfäden nennen für die Außenthermografie unter anderem mindestens 600 W/m² Einstrahlung in Modulebene (IEA PVPS, O&M-Leitfaden 2022). Bei ungeeigneten Bedingungen verschieben wir die Befliegung kostenfrei.
Sie erhalten eine Dokumentation der festgestellten Auffälligkeiten mit Bild, Zuordnung zur Anlage und einer Einschätzung des weiteren Prüfbedarfs. Die Untersuchung unterstützt Wartung und Instandhaltung. Sie ersetzt keine vollständige elektrische Anlagenprüfung und keine abschließende Bewertung von Gewährleistungsansprüchen.
Verschmutzung mindert den Ertrag zusätzlich. Wir reinigen geeignete Solaranlagen per Drohne mit aufbereitetem Wasser, meist ohne Gerüst und Hubsteiger. Prüfung und Reinigung lassen sich kombinieren, die Reihenfolge und eine ausreichende thermische Stabilisierung planen wir so, dass die Messung aussagekräftig bleibt.

Bei Standardanlagen dauert das vom Erstkontakt bis zum Bericht in der Regel nur wenige Werktage.
Adresse, Anlagengröße und wenn möglich Fotos schicken.
Wir prüfen Machbarkeit und Flugbeschränkungen und planen ein passendes Wetterfenster.
Erfassung in 4K und per Wärmebild, die Anlage läuft normal weiter.
Dokumentation mit Bild, Zuordnung und Einschätzung des Prüfbedarfs, meist innerhalb weniger Werktage.
Über eine radiometrische Wärmebildkamera, ergänzt durch hochauflösende 4K-Aufnahmen. Unter geeigneten Messbedingungen zeigen sich Hotspots und auffällige Temperaturmuster an Zellen, Modulen oder Strings. Ein Wärmebild-Befund ist ein Hinweis auf einen möglichen Fehler. Nicht jeder Defekt ist im Wärmebild sichtbar, Zell- und Mikrorisse lassen sich so nicht zuverlässig vollständig erfassen.
Das Prüfintervall richtet sich nach Anlagenzustand, Wartungskonzept und Betreiberanforderungen. Auch nach Auffälligkeiten im Ertrag oder nach einem Schadenereignis wie Hagel oder Sturm kann eine gezielte Untersuchung sinnvoll sein. Den passenden Prüfumfang stimmen wir auf die konkrete Fragestellung ab.
Nein. Die Anlage soll während der Befliegung Strom erzeugen, denn nur unter Last werden Defekte im Wärmebild sichtbar. Betrieb und Einspeisung laufen normal weiter.
Die Anlage muss in Betrieb sein, dazu braucht es ausreichend hohe und möglichst stabile Sonneneinstrahlung, wenig Wind und trockenes Wetter. Passen die Bedingungen nicht, verschieben wir die Befliegung kostenfrei.
Die Befliegung eines Einfamilienhauses dauert meist 30 bis 60 Minuten, größere Dächer und Solarparks entsprechend länger. Den Prüfbericht erhalten Sie in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Das hängt von Anlagengröße, Dachform, Standort und gewünschter Dokumentation ab. Nach einer kurzen Machbarkeitsprüfung erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Nein. Die Untersuchung unterstützt Wartung und Instandhaltung. Sie ersetzt keine vollständige elektrische Anlagenprüfung und keine abschließende Bewertung von Gewährleistungsansprüchen. Ein rechtsverbindliches Gutachten erstellt ein Sachverständiger.
Nicht zuverlässig. Zell- und Mikrorisse lassen sich mit einer gewöhnlichen Wärmebildbefliegung nicht vollständig erfassen. Bei Verdacht empfehlen wir ergänzende elektrische Messungen oder eine Elektrolumineszenzprüfung.
Schicken Sie uns die Adresse oder die Eckdaten zum Objekt, Fotos gern per E-Mail an info@dronewave.de. Wir sagen Ihnen, welche Drohnenlösung sinnvoll ist, und melden uns mit einem konkreten Vorschlag.