DroneWave unterstützt Landwirte, Forstbetriebe, Jagdgenossenschaften, Kommunen und Sachverständige. Wir übernehmen drohnengestütztes Monitoring, Schadenskartierung, Rehkitzrettung, Borkenkäfer-Monitoring, Ausbringung per Drohne und digitale Flächenanalysen, in München, Ingolstadt, Augsburg, Regensburg, Nürnberg, in ganz Bayern und deutschlandweit.
Kartierung je Flugstunde
Förderung je Kitzdrohne
bis zum Einsatz
Von der Multispektralanalyse bis zur Rehkitzrettung: DroneWave erfasst Felder, Grünland und Waldflächen mit Agrar-, Vermessungs- und Wärmebilddrohnen. Sie erhalten georeferenzierte Karten und Auswertungen, die sich für Bewirtschaftung, Dokumentation und gezielte Kontrollen weiterverwenden lassen. Drohnen in der Forstwirtschaft setzen wir vor allem für Borkenkäfer-Monitoring, Trockenstress und die Kartierung von Sturmwurf ein.
Multispektraldrohnen machen Unterschiede bei Pflanzenentwicklung, Bestandsdichte und Bodenbedeckung sichtbar. NDVI- und NDRE-Karten zeigen auffällige Teilflächen, die anschließend gezielt kontrolliert und bei der weiteren Bewirtschaftung berücksichtigt werden können.
Aus Multispektraldaten und betrieblichen Informationen erstellen wir georeferenzierte Zonen- und Applikationskarten. Die Daten können nach Abstimmung als SHP oder in einem geeigneten Maschinenformat ausgegeben und in kompatiblen Streuern oder Terminals weiterverwendet werden.
Agrardrohnen können geeignetes Saatgut in stehende Bestände oder schwer befahrbare Flächen ausbringen. Das ermöglicht flexible Aussaattermine, vermeidet eine zusätzliche Überfahrt und schont den Boden. Saatgut, Aufwandmenge, Fläche und rechtliche Voraussetzungen werden vor dem Einsatz geprüft.
Vor der Mahd suchen wir Grünlandflächen in den frühen Morgenstunden mit einer Wärmebilddrohne ab. Erkannte Wärmesignaturen werden kontrolliert und als georeferenzierte Fundpunkte an Landwirte, Jäger oder Helferteams übermittelt.
Trichogramma-Kapseln werden per Agrardrohne gleichmäßig und GPS-gestützt im Maisbestand verteilt. Die biologische Maiszünslerbekämpfung erfolgt ohne Befahrung des Feldes und ist deshalb auch bei feuchten Bodenverhältnissen möglich. Der Einsatztermin wird passend zum Schädlingsflug abgestimmt.
Hochauflösende Drohnenbilder zeigen verfärbte Baumkronen, Kronenlücken und bereits sichtbare Schadbereiche. Auffällige Zonen werden kartiert und können anschließend gezielt im Bestand kontrolliert werden. Die Befliegung unterstützt das Forstmonitoring, ersetzt aber keine fachliche Diagnose am Baum.
Hagel, Wildschäden, Sturmwurf, Vernässung und Trockenschäden werden flächig und georeferenziert dokumentiert. Orthofotos, Flächenberechnungen und markierte Schadensbereiche schaffen eine nachvollziehbare Grundlage für Sachverständige, Versicherungen, Behörden und betriebliche Entscheidungen.
Drohnenaufnahmen machen Fehlstellen, ungleichmäßige Bestände und Auswinterungsschäden auf der gesamten Fläche sichtbar. Je nach Kultur und Aufnahmequalität können Pflanzenreihen, Bestandslücken oder Teilflächen ausgewertet werden, als Grundlage für Nachsaat, Umbruch oder weitere Kontrollen.
Die Drohne lokalisiert Beikraut- und Unkrautnester wie Distel, Ampfer oder Quecke und überträgt sie in eine georeferenzierte Applikationskarte. Eine kompatible Feldspritze behandelt anschließend nur die markierten Bereiche. Das mögliche Einsparpotenzial hängt von Verteilung, Kultur und eingesetzter Technik ab.
Sie übermitteln uns die Anforderungen und den gewünschten Zeitraum. Danach legen wir fest, ob RGB-, Multispektral- oder Wärmebildaufnahmen für das gewünschte Ergebnis geeignet sind.
Wir planen Flughöhe, Bodenauflösung, Flugbahnen und Bildüberlappung. Gleichzeitig prüfen wir Wetter, Luftraum, geografische Flugzonen und mögliche Genehmigungsanforderungen.
Die Fläche wird systematisch und RTK-gestützt beflogen. Bei Multispektralaufnahmen werden zusätzlich Licht- und Referenzdaten erfasst, damit Aufnahmen verschiedener Flächen oder Zeitpunkte vergleichbar ausgewertet werden können.
Aus den Einzelaufnahmen entsteht ein georeferenziertes Orthofoto. Je nach Auftrag berechnen wir NDVI- und NDRE-Karten, markieren auffällige Teilflächen oder erstellen Zonen- und Applikationskarten.
Sie erhalten die vereinbarten Daten als GeoTIFF, SHP, PDF oder in einem abgestimmten Maschinenformat. Dazu gibt es eine verständliche Übersicht der erkannten Zonen und relevanten Flächen.
Der NDVI vergleicht die Reflexion von rotem Licht und nahem Infrarot. Gesunde, grüne Pflanzen absorbieren einen großen Teil des roten Lichts und reflektieren nahes Infrarot stärker. Daraus entsteht eine Vegetationskarte, die Unterschiede bei Pflanzenentwicklung, Bestandsdichte und grüner Biomasse flächendeckend sichtbar macht.
Bei sehr dichten Beständen kann der NDVI an Aussagekraft verlieren, weil sich hohe Werte nur noch wenig unterscheiden. Der NDRE nutzt zusätzlich den Red-Edge-Bereich und kann Bestandsunterschiede bei dichter Vegetation häufig differenzierter darstellen. Welcher Index geeignet ist, hängt von Kultur, Entwicklungsstadium und Fragestellung ab.
Für die Kitzrettung setzen wir eine Drohne mit Wärmebildkamera ein. Vor der Mahd wird die Grünlandfläche damit systematisch abgesucht. Die besten Bedingungen bestehen in den frühen Morgenstunden, bevor Sonne, Boden und Vegetation sich erwärmen. Erkannte Wärmesignaturen werden kontrolliert und als genaue Fundpunkte an das Helferteam übermittelt.
Geschulte Helfer sichern gefundene Rehkitze außerhalb der Mähfläche. Das Vorgehen wird mit Landwirt, Jägern und Rettungsteam abgestimmt. Nach Abschluss der Mahd werden die Tiere möglichst nahe am Fundort wieder freigelassen.
Wie lange der Temperaturunterschied im Wärmebild erkennbar bleibt, hängt von Wetter, Jahreszeit und Vegetationshöhe ab. Deshalb gibt es kein festes zweistündiges Zeitfenster. Je früher die Kitzsuche beginnt, desto zuverlässiger lassen sich Wärmesignaturen vom Untergrund unterscheiden.
Die Kosten einer Agrardrohnen-Befliegung hängen nicht allein von der Flugzeit oder Hektarzahl ab. Entscheidend sind Flächengröße, Lage, benötigte Sensorik und der Umfang der Auswertung. Für eine belastbare Kalkulation prüfen wir deshalb zunächst die Fläche und das gewünschte Ergebnis.
Bei großen, zusammenhängenden Schlägen sinkt meist der Preis pro Hektar. Mehrere räumlich getrennte Teilflächen verursachen zusätzlichen Aufwand für Anfahrt, Einrichtung und Flugplanung.
Die Entfernung zum Einsatzort fließt in die Kalkulation ein. Liegen mehrere Flächen nah beieinander, können sie häufig an einem Termin erfasst und Anfahrtskosten aufgeteilt werden.
Eine Übersichtskarte benötigt weniger Einzelaufnahmen als die Erkennung von Pflanzen, Bestandslücken oder Beikrautnestern. Je höher die gewünschte Bodenauflösung, desto niedriger die Flughöhe und desto größer der Flug- und Datenaufwand.
RGB-Aufnahmen sind in der Regel günstiger als Multispektral- oder Wärmebildbefliegungen. Welches Kamerasystem erforderlich ist, richtet sich nach Kultur, Fragestellung und gewünschter Auswertung.
Ein Orthofoto benötigt weniger Nachbearbeitung als eine NDVI-Analyse, Schadenskartierung oder fertige Applikationskarte. Auch Ausgabeformate wie GeoTIFF, SHP, 3D-Modell oder PDF-Bericht beeinflussen den Aufwand.
Eine einmalige Bestandsaufnahme wird anders kalkuliert als mehrere Befliegungen während der Saison. Bei wiederkehrenden Terminen lassen sich Flugplanung und Auswertung standardisieren und die Ergebnisse besser vergleichen.
Schnelle Kostenschätzung: Senden Sie uns die Flächengrenze oder einen Kartenausschnitt, die ungefähre Hektarzahl, Kultur beziehungsweise Bestand und das gewünschte Ergebnis. Auf dieser Grundlage erhalten Sie eine realistische Einschätzung der Kosten.
Drohnenservices eignen sich für Betriebe und Organisationen, die landwirtschaftliche Flächen, Grünland oder Waldbestände erfassen, kontrollieren oder dokumentieren möchten, einmalig oder als regelmäßiges Monitoring.
Multispektralanalysen, Aufgangskontrollen und Beikrautkartierungen zeigen Unterschiede innerhalb eines Schlages. Die Ergebnisse unterstützen Feldkontrollen, Schadensbewertung und teilflächenspezifische Bewirtschaftung.
Wärmebilddrohnen unterstützen die Rehkitzrettung vor gefährdeten Mahdterminen. Luftbilder dokumentieren außerdem Narbenzustand, Bestandslücken, Vernässung und mögliche Bereiche für Nachsaaten.
Erweitern Sie Ihr Angebot um Drohnenbefliegungen, Vegetationskarten und Applikationskarten, ohne selbst in Sensorik und Auswertungssoftware zu investieren. Mehrere Flächen lassen sich regional bündeln und wirtschaftlich erfassen.
Drohnen dokumentieren Sturmwurf, Trockenstress, Kahlflächen und sichtbar geschädigte Baumkronen. Orthofotos, Oberflächenmodelle und Vergleichsbefliegungen unterstützen Forstmonitoring und Maßnahmenplanung.
Wir übernehmen die Kitzsuche mit Wärmebilddrohne oder unterstützen vorhandene Rettungsteams. Dazu gehören Flugplanung, systematische Flächensuche und die Übergabe georeferenzierter Fundpunkte.
Georeferenzierte Luftbilder und Flächenberechnungen dokumentieren Hagel-, Wild-, Sturm-, Hochwasser- oder Trockenschäden. Die Daten schaffen eine nachvollziehbare Grundlage für Begutachtung, Regulierung und weitere Planung.
Pflanzenschutzmittel dürfen in Deutschland grundsätzlich nicht mit Luftfahrzeugen und damit auch nicht mit Drohnen ausgebracht werden. Das regelt § 18 Pflanzenschutzgesetz. Genehmigungsfähig sind nur zwei Ausnahmen: der Steillagenweinbau und der Kronenbereich von Wäldern, jeweils auf Antrag bei der zuständigen Landesbehörde und nur mit Mitteln, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ausdrücklich für die Drohnenanwendung gelistet hat. Alles andere, was eine Agrardrohne im Ackerbau tut, ist dagegen ohne Sondergenehmigung zulässig.
Praxishinweis: Wenn Ihnen ein Anbieter Herbizid-Spot-Spraying auf dem Acker anbietet, lassen Sie sich die Genehmigung zeigen. Ohne sie ist die Anwendung nicht zulässig, und das Risiko trägt am Ende der Betrieb, auf dessen Fläche ausgebracht wurde.
Flächendeckendes Monitoring mit Multispektral- und Wärmebildkamera, die Erstellung von Applikationskarten für die teilflächenspezifische Düngung, die Aussaat von Zwischenfrüchten und Untersaaten, das Ausbringen von Nützlingen wie Trichogramma, die Kitzsuche vor der Mahd sowie Schadens- und Bestandskartierung. Nicht möglich ist die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau.
In Deutschland grundsätzlich nicht. § 18 Pflanzenschutzgesetz verbietet die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit Luftfahrzeugen, wozu auch Drohnen zählen. Genehmigungsfähig sind auf Antrag nur der Steillagenweinbau und der Kronenbereich von Wäldern, und auch dort nur mit Mitteln, die das BVL für die Drohnenanwendung gelistet hat, bei maximal zwei Metern über dem Bestand, maximal 13 km/h und ausschließlich mit autonom fliegenden Systemen.
Der Hektarpreis hängt von Flächengröße und Zuschnitt, Anfahrt, geforderter Bodenauflösung, Sensorik, Auswertungstiefe und der Zahl der Termine ab. Ein arrondierter Großschlag ist je Hektar deutlich günstiger als mehrere verstreute Kleinflächen. Nach einer kurzen Flächenaufnahme erhalten Sie ein konkretes Angebot.
Bei einer Übersichtsbefliegung sind 20 bis 60 Hektar je Flugstunde realistisch, abhängig von Flughöhe, geforderter Auflösung, Wind und Zuschnitt. Bei hoher Detailauflösung sinkt die Flächenleistung deutlich, weil tiefer und mit mehr Überlappung geflogen werden muss.
NDVI nutzt Rot und nahes Infrarot und eignet sich gut für offene und mittlere Bestände. Bei dichter Biomasse läuft er in die Sättigung und unterscheidet kaum noch zwischen gut und sehr gut. NDRE nutzt zusätzlich den Red-Edge-Kanal und differenziert auch in geschlossenen Beständen weiter. Im Weizen ist er etwa ab BBCH 32 die bessere Wahl.
Die Mähfläche wird in den frühen Morgenstunden im Raster mit Wärmebildkamera überflogen, solange der Temperaturunterschied zwischen Kitz und Umgebung groß genug ist. Fundpunkte werden per Koordinate an ein Helferteam gegeben, das die Kitze mit Handschuhen und Grasbüschel aus der Fläche bringt oder sichert. Danach wird gemäht.
Ja. Der Bund fördert Drohnen mit Wärmebildkamera zur Rehkitzrettung, für 2026 mit 2,1 Millionen Euro und bis zu 3.000 Euro je Drohne. Antragsberechtigt sind eingetragene Jagdgenossenschaften, Jägervereinigungen und Rehkitzrettungsvereine, nicht einzelne Landwirte. Die Abwicklung läuft über die BLE, die Antragsfrist für 2026 endete am 30. Juni.
Ja. Wir liefern Applikationskarten als Shape-Datei oder im ISOXML-Format, dazu das Orthomosaik und die Indexkarten als GeoTIFF für Ihr GIS. Sagen Sie uns vorab, welches Terminal und welche Software im Einsatz sind, dann liefern wir im passenden Format.
Ja, und das ist einer der praktischsten Anwendungsfälle. Die Aussaat erfolgt in den noch stehenden Bestand, bevor die Hauptfrucht gedroschen ist. Das entzerrt die Arbeitsspitze im August, spart eine Überfahrt und bringt die Zwischenfrucht früher in die Etablierung. Bei sehr trockenen Bedingungen bleibt der Feldaufgang allerdings unsicher, das gehört vorab besprochen.
Verfärbte Kronen und beginnende Nester sind aus der Luft in der Regel deutlich früher sichtbar als bei der Begehung, weil der Blick von oben auf die Krone fällt. Eine sichere Diagnose ersetzt die Befliegung nicht. Sie liefert die Verdachtsflächen, die anschließend gezielt kontrolliert werden.
Geflogen wird bei trockener Witterung und moderatem Wind. Für Multispektralaufnahmen ist gleichmäßiges Licht wichtig, wechselnde Bewölkung macht zwei Flüge unvergleichbar. Für die Kitzsuche ist das Zeitfenster kurz nach Sonnenaufgang entscheidend. Bei ungeeigneter Witterung verschieben wir kostenfrei.
DroneWave sitzt in Pfaffenhofen an der Ilm und ist schwerpunktmäßig in Oberbayern tätig, unter anderem in der Hallertau, im Raum Ingolstadt, Freising, Landshut, Neuburg-Schrobenhausen und München. Projektbezogen führen wir Befliegungen in ganz Deutschland durch.
Schicken Sie uns Fotos, die Adresse oder die Eckdaten zum Objekt. Wir sagen Ihnen, welche Drohnenlösung dafür sinnvoll ist und was sie ungefähr kostet.
DroneWave sitzt in Pfaffenhofen an der Ilm, mitten in der Hallertau. Kurze Anfahrtswege bedeuten für Betriebe in der Region niedrigere Hektarpreise und kurzfristige Termine. Das zählt gerade bei der Kitzsuche, wo zwischen Wetterfenster und Mahdtermin oft nur ein Tag liegt. Darüber hinaus fliegen wir projektbezogen in ganz Deutschland, etwa für größere Forstflächen oder betriebsübergreifende Monitoringprogramme.